ZecheRobert Müser

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RAG Wasserhaltung: Standort Bochum Zeche Robert Müser

Das IBL-Ruhr führte die Baugrunduntersuchungen, Unterfangung, Sondergründungen, Altlastentechnische Untersuchungen, Kampfmitteldetektion sowie die Planung / Ausführung und  Dokumentation durch.

Gründung eines Abfanggerüsts für den Förderturm der Zeche Robert Müser, Bochum

Der Förderturm des Schachtes Arnold an dem Wasserhaltungsstandort der RAG ehemaligen Zeche Robert Müser befindet sich in Fristen.

Zur Ertüchtigung des Fördergerüstes für die derzeitigen Förderaufgaben, wurde eine Abfangtraverse und Ersatzgerüst zur Ableitung der Lasten und Schonung des alten Fördergerüstes geplant.

Erkundung des Baugrunds

Zur Erkundung und Bewertung der Tragfähigkeit der Abfangtraverse, sind vom IBL umfangreiche historische Recherchen und Baugrunderkundungen durchgeführt worden.

Eine besondere Herausforderung waren die größtenteils unbekannten Relikte im Untergrund. Die Erkundung auf eine mögliche Kampfmittelbelastung aus dem 2. Weltkrieg durch vorlaufende Sondierungen war neben der Beräumung von Hindernissen, Aufklärung von vorhandenen Kanälen, Leitungen und Planung der Baugruben, Aufgabe des IBL. 

Ebenso erfolgten unter Fachplanung und Aufsicht des IBL vor Aufnahme der eigentlichen Bodenverbesserungsarbeiten Unterfangungsmaßnahmen am alten Schachtgebäude.

Ertüchtigung des Baugrunds zur Ableitung der Lasten (> 500 Tonnen je Seite)

Durch die Errichtung des Abfanggerüstes und die Traversen werden die Lasten, für die das alte Fördergerüst keine ausreichende Traglastreserven verfügt, seitlich neben dem vorhandenen Schacht Arnold abgeleitet.

Nach Planungen des IBL sind die gesamten Lasten des abzufangenden Fördergerüstes und der Lasten für die neuen Seilkräfte über mächtige Fundamentplatten in den Untergrund sicher abzuleiten gewesen. Zur Vermeidung von Schädigungen des Schachkopfes und Vergleichmäßigung der zu erwartenden Setzungen, sind differenzierte Setzungs- und Gründungspolster in Verbindung mit einer vom IBL geplanten und durchgeführten Tiefenverdichtung im Rüttelstopfverfahren ausgeführt worden.

Im Vordergrund der Maßnahmen stand die maximal schonende Ausführung zur Vermeidung von Mitnahmesetzungen und Sicherung des Schachtgebäudes und natürlich des denkmalgeschützten Fördergerüstes, seiner Fundamente und des tiefen Schachtes. Die Arbeiten wurden ständig durch ein elektronisches Monitoringsystem und digitalen Schlauchwaagen überwacht.

Neben der alltäglichen Überwachung, Bauleitung und Dokumentation der Gründungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen, wurde eine Dokumentation des Baufortschritts mittels UAV (Drohnenbefliegungen) vom IBL vorgenommen.

Die Maßnahmen wurden erfolgreich und fristgerecht abgeschlossen. Ein besonderes Beispiel erfolgreicher Teamarbeit der RAG AG, IBH und IBL. Engineering auf höchstem Niveau.

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Institut für Bergbau Boden und Bauwerk Lisiecki
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